Röntgenabteilung 2017-07-26T10:25:05+00:00

Ausstattung Röntgenabteilung

Schulungen an modernster Röntgentechnik in der hausinternen Röntgenabteilung

In Zusammenarbeit mit AGFA-Healthcare wurde die Röntgenabteilung des Haus der Technik e.V. mit medizinischen Röntgenanlagen der neuesten Generation digitaler Technik mit Anbindung an ein PACS-System ausgestattet.

Die neue Einrichtung besteht aus einer Durchleuchtungseinheit und einem Bucky-Arbeitsplatz, deren Bildgebung sowohl mit den digitalen Techniken, Festkörperdetektor und Speicherfoliensystem, als auch in analoger Darstellung erfolgen kann.

So können im Rahmen der Strahlenschutzausbildung Mediziner, MTRAs, med. Fachangestellte und Techniker in allen auf dem Markt vorhandenen bildgebebenden Verfahren ausgebildet werden. Seit mehr als 50 Jahren ist das Haus der Technik im Rahmen der Ausbildung im Strahlenschutz tätig, die gemäß der Röntgen- und Strahlenschutzverordnung für alle Personen, die zu den beruflich strahlenexponierten Personen gehören, verpflichtend ist.

Schon vor über 25 Jahren wurde die Röntgenabteilung, die der eines mittleren Krankenhauses entspricht und über nahezu alle sowohl für den klinischen als auch zahnmedizinischen Betrieb erforderlichen Geräte verfügt, im Haus der Technik in Betrieb genommen.

Die Besonderheit bei dieser Abteilung besteht darin, dass hier kein Patient geröntgt wird, sondern dass diese ausschließlich für die Ausbildung zur Verfügung steht und Patienten durch Phantome ersetzt werden.

Darüber hinaus können die Teilnehmer an einer Mammographieeinheit, einem C-Bogen und diverser Strahlenschutz-Messtechnik geschult werden.

Simulierter Umgang mit radioaktiven Stoffen und bei der Präparation von Radiopharmaka im hauseigenen Heißlabor (Isotopenlabor)

Seit August 2014 verfügt das Haus der Technik für seine Strahlenschutzkurse neben einer modernen Röntgenabteilung auch über ein nuklearmedizinisches Labor (Heißlabor/Isotopenlabor).

Dieses dient ebenso wie die Röntgenabteilung reinen Ausbildungszwecken. Dort kann der korrekte Umgang mit radioaktiven Stoffen, die in der Nuklearmedizin zu Diagnose- und Therapiezwecken (z.B. Schilddrüsenszintigraphie, Radiojodtherapie) in den menschlichen Körper eingebracht werden, simuliert werden. Neben dem Handling spielt natürlich auch der Strahlenschutz eine wichtige Rolle.
So können sich Mediziner, Medizinphysikexperten, MTRA´s, Med. Assistenzpersonal ebenso wie Techniker einen Überblick über die notwendigen Strahlenschutzmaßnahmen verschaffen und den Umgang mit Abstandshaltern und Blei-/ Spritzenabschirmungen erlernen.
Außerdem werden Übungen zu Aktivitätsbestimmungen und Dosismessungen, die einen großen Anteil an der täglichen Routine in einer nuklearmedizinischen Abteilung besitzen, durchgeführt.
Ein weiteres großes Thema umfaßt die Kontamination bzw. Dekontamination von Gegenständen und Flächen, die in einem entsprechendem Labor auch praktisch durchgeführt werden.