Neues PACS im HDT

Seit kurzem komplettiert die Firma ITZ Medicom GmbH & Co KG mit ihrem elektronischen Bildarchiv PACS  (Picture Archiving and Communication System) die Schulungsmöglichkeiten im HDT.

Durch die Installation der PACS-Software und des zusätzlichen großen Bildschirmes ist es möglich, im Rahmen unserer Strahlenschutzkurse zusätzliche Themengebiete zu vermitteln.Neben den physikalisch-technischen Einflussparametern auf die Dosis können den Teilnehmern nun auch die Einflüsse auf die Bildqualität demonstriert werden.„Hierdurch ergeben sich weitere Schulungsmöglichkeiten im Bereich der digitalen Bildgebung und der Qualitätssicherung an Bildwiedergabegeräten. Außerdem können wir nun noch praxisnaher schulen“ sagt Jenny Kloska, die als Dozentin in HDT-Strahlenschutzkursen tätig ist.

Im Rahmen der Strahlenschutzkurse werden immer auch die aktuellen Neuerungen von Konstanzprüfungsnormen und der Qualitätssicherungsrichtlinie vermittelt und praktisch durchgeführt. So können die Teilnehmer neben einer Konstanzprüfung am Röntgengerät, auch eine Konstanzprüfung am Monitor üben. Um die digitale Bildgebung zu verstehen, müssen auch die Unterschiede zwischen einem Detektor und den verschieden Speicherfolienarten (Nadelkristalle, pulverbeschichtet) deutlich gemacht werden. Zur Verdeutlichung können in den Praktika mit allen drei Systemen Aufnahmen angefertigt werden und diese nebeneinander verglichen werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Teilnehmer erkennen können, dass auch die Bildbearbeitungssoftware ein ganz entscheidender Faktor für die Bildqualität ist. So lassen die einzelnen Systeme jedes Herstellers die Röntgenbilder durchaus unterschiedlich erscheinen. Ebenso wichtig ist es, Fehler im digitalen Bild zeigen zu können, um den Befunder für diese Thematik zu sensibilisieren.

2017-07-26T10:25:05+00:00